Garden of Tangled Data

Garden of Tangled Data
Garden of Tangled Data_#1

Fast jede*r trägt ein digitales Archiv mit sich. Fotos, Chats, Mails, die keinen Staub ansetzen und sich nie zersetzen. Stets identisch werden sie auf unzugänglichen Server Farmen gelagert, zur Ausbeute Dritter. Anders im “Garden of Tangled Data”. Hier werden Daten nicht ausgelesen, sondern ausgesät. Die Besucher*innen spenden Daten und beobachten, wie diese sich kreuzen, blühen und zu Humus werden. Nicht für Profit – für Schönheit. Gemeinsam mit Codern, Künstler*innen und geladenen, wild wuchernd philosophierenden Gästen bestellen wir ein alternatives Ökosystem der friedlichen Koexistenz von Technologie, Pflanzen, uns.

Der Garden of Tangled Data ist eine performative-Installation, für die die Besucher*innen einige Datensätze von ihren Smartphones in unser System pflanzen, um dann live zu verfolgen und zu beeinflussen, wie diese verschiedene Stadien visueller und onthologischer Metamorphosen durchlaufen.

Geladene Gäste geben Inputs zum Thema Floriographie, Vegetal Reality, Garten und Environments und gehen dann mit uns und den anderen Gästen in der Umgebung auf.

 

CREDITS Konzept/Text/Video: Chris Kondek, Christiane Kühl; Komposition: Hannes Strobl; Development of biological image-processing algorithms: Sage Jenson; Software development: Peter Ehses, Ricardo Gehn, Anton Krause, Felix Marthaler; Electronics Engineering: Grzegorz Zając; Szenographie: Sonja Füsti

Gäste Garten Berlin: Sladja Blazan, Isabel Kranz, Michael Marder, Jutta Person, Birgit Schneider, Florian Sprenger.

Eine Auftragsarbeit des HAU Hebbel am Ufer für „Spy on Me #2“. Produktion: doublelucky productions & HAU Hebbel am Ufer. Eröffnung am 25. März 2020 im HAU Berlin,  dann 26., 28., 29. März 2020 (alle Termine coronabedingt entfallen). Weitere Aufführungen: 16. bis 18. September 2020 beim Moosbrand Festival Nantesbuch.